Ich hatte ja auf Prince und Grace Jones getippt … aber egal.
Zigmal ein lautes YEAH beim Überfliegen des
Programms:
George Benson
Toots Thielemans
Joshua Redman
BB King
Duffy
Kyouto Jazz Massive
Dhafer Youssef
Paolo Fresu & Uri Caine
Avishai Cohen
Randy Crawford
Burt Bacharach
Lee Konitz
Erykah Badu
Amos Lee
Herbie Hancock
Chucho Valdés
Bill Frisell & John Scofield
David Sanborn
Jamie Cullum
Steve Winwood
Jazzanova
Esperanza Spalding
… und an allen drei Tage immer wieder der grandiose John Zorn in zahlreichen Formationen.
… und dann sind da noch all die Namen, bei denen ich erst lesen und gucken muss, welche Überraschung sich dahinter verbirgt. Und vielleicht habe ich in der Eile auch noch einen Knaller übersehen.
YEAH!
Drei Tage beatsndrums!
YEAH!
blogistin - 6. Mai, 15:42
Wie gut die Wärme tut.
St. Germains Tourist höre ich in Endlosschleife. Frühlingsmusik.
Wie leichtfüßig und tatenreich das Wissen macht, dass meine Mama mich besuchen kommt.
Ganz spontan und kurzfristig wie sie nun mal ist. Überhaupt: es ist der allererste Besuch hier in der neuenalten Hütte. Noch ohne Gästezimmer, aber auch das wird, bald. Ich glaube, ich werde mich überschlagen mit Putzen und Kochen und Blumen dekorieren. Und mein kleiner, geliebter Mama-Gnom wird hier durchhuschen und nur die vielen, vielen unfertigen Ecken und Baustellen sehen und die Hände über den Kopf zusammen schlagen und rufen „Mausi, so viel Arbeit habt ihr noch! Das würde mich verrückt machen.“
Wie befreiend es ist Urlaub zu buchen.
Eine Woche am Stück, eine ganze Woche. Und schon so bald.
blogistin - 3. April, 11:22
Es gibt etwas, dass mich binnen Sekunden auf die Palme bringt, nervös macht, ein ungeahntes Aggressions-Level provoziert …
Und das, das ist, wenn jemand schlurft: Im Supermarkt beispielsweise den gesamten Einkauf vor, hinter, neben mir. Nein, nicht versehentlich mal, oder hin und wieder, weil die Schuhe offensichtlich schmerzen. Nein - die gesamte Tour quer durch den Supermarkt. Die gesamte Tour!
Sobald ich dieses widerliche Schlurf-Geräusch höre, ändere ich meine Strecke. Aber sie tauchen immer wieder auf, die Schlurfer. Schleifen mit ihren Sohlen über den Fliesenboden, nicht in der Lage, den Fuß auch nur einen Zentimeter vom Boden zu heben.
Es macht mich r-a-s-e-n-d!
Und ich muss dann immer hinstarren. So als würde mein Stirn-Runzel-Blick das Schlurfen abstellen können. Oder mir zumindest erklären, was dahinter steckt, hinter diesem furchtbaren Gang.
Es sind übrigens immer immer immer Frauen. Und ganz selten nur Kinder (deren Mütter genau das gleiche tun).
blogistin - 1. April, 17:31
Beim Schnelldurchlauf einiger tausend Bilder auf der Suche nach ein paar Motiven für Ds Online-Magazin festgestellt …
… dass mein letzter richtiger Urlaub (eine Woche – am Stück!) genau eineinhalb Jahre zurück liegt.
… dass ich dringend wieder eine handliche kleine Kamera brauche. Alltägliche Momentaufnahmen sind schön.
… dass sich selbst zu fotografieren die innere Haltung trainiert. Als ich das mal ein Weilchen gemacht hatte, habe ich mich spätestens nach der fünften, sechsten Aufnahme mit betrübtem Gesicht zum Lächeln verpflichtet.
… dass ich dringend ein neues Archiv-System für meine Unmengen an Fotos brauche. Die Verschlagwortung von Ordnern nach dem Gefühlsprinzip kommt an ihre Grenzen. Vielleicht bin ich mit den Jahren auch nur rationaler geworden. Ich. Ha.
blogistin - 18. März, 08:51
Jede Gemeinde hat ihre eigene Sprache, insbesondere wenn's ums Anbandeln geht. In Flirt-Communities checkt man Interessen ab: „Schreib doch mal was über dich“, und lädt sich bei Gefallen zum obligatorischen Kaffee ein oder „telefoniert erst mal“. Sind die gegenseitigen Interessen kurzfristig, kurzweilig und waagerecht orientiert, heißt es nach kurzem Abchecken der Behaarungs-Verhältnisse und sonstigen Neigungen schlicht „Fi****?“.
Heute gelernt: In Business-Communties à la *ing baggert Mann Frau mit „Mit Ihnen würde ich gerne mal den Begriff Synergie-Effekt definieren“ an.
Oder hab ich da etwa was falsch verstanden?
blogistin - 17. März, 14:57
Burt Bacharach wird auf dem North Sea Jazz Festival sein.
Und John Scofield.
Und Bill Frisell.
Schön.
blogistin - 13. März, 14:18
Lächeln, B., lächeln. Nicht die Mundwinkel verziehen, nicht weinen.
Es ist schließlich Musik. Wunderschöne Musik.
Der Regen. Das Licht. Gedanken. Erinnerung.
Lächeln.
Und ein Gefühl pocht in mir. Stark, so stark wie einst vor sieben, acht, neun Jahren.
Sehnsucht.
(e.s.t: Leucocyte)
blogistin - 12. März, 17:54
Zufallsfund.
Birdy Nam Nam live, dazu noch Aphex Twin, Laurent Garnier und - yeah - Squarepusher:
STRP Eindhoven.
blogistin - 16. Februar, 14:56