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    <title>blogistin (Fantasie, Fiktion, Fraktales)</title>
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    <description>Fantasie, Fiktion, Fraktales</description>
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    <title>blogistin</title>
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  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/6058011/">
    <title>Sekundenglueck 1:37</title>
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    <description>Jedes Mal, wenn ich mit meiner Mama telefoniere, halte ich den Hörer in die Nähe von Nikolais Köpfchen. Dann kann sie sein Schnaufen hören, sein Quieken oder manchmal auch sein Weinen. Und dann spricht sie mit ihm, mit ihrem Enkelchen, den sie leider leider immer noch nicht besuchen konnte. Es macht sie glücklich, für ein paar Augenblicke wenigstens. &lt;br /&gt;
Mich auch.</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-24T12:39:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/6046017/">
    <title>Glückskind 00:01</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/6046017/</link>
    <description>Lieber Nikolai,&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
du liegst gerade auf meiner linken Schulter, ich liege halb aufgerichtet im Bett und so mümmeln wir beide vor uns hin. Es ist gerade 15 Uhr und ich denke über den letzten Monat nach.&lt;br /&gt;
Dass Zeit wie im Fluge vergeht, das kenne ich schon eine Weile. Wie sie aber vergehen könnte, wenn man in einer Concorde fliegt, das begreife ich erst jetzt, seit du auf der Welt bist. &lt;br /&gt;
Ich denke noch immer viel an deine Geburt, die so überraschend plötzlich geschah, am Tag, als Freundin D. zu Besuch kommen wollte, von weit her, aus meiner alten Heimat. &lt;br /&gt;
Immer wieder versuche ich mir die Momente in Erinnerung zu holen, als ich dich das erste Mal sah, als du das erste Mal auf meiner Brust lagst. Sie sind weit weg und doch so nah. &lt;br /&gt;
In den ersten Tagen deines Lebens hat sich dein Papa sehr um dich gekümmert, mehr als ich, denn ich hatte noch ein bisschen mit den Schmerzen der Geburt zu kämpfen. Und so habe ich deinen Papa bewundert, wie er dich wickelte, und ich habe euch zugeschaut, wie ihr geschmust habt, wenn du auf Papas Bauch lagst. Ich bin sehr glücklich, nach wie vor, dass dein Papa es trotz der Eile geschafft hat, rechtzeitig zur Geburt im Krankenhaus zu sein und dass er die gesamte Zeit im Krankenhaus bei uns sein konnte. Familienzimmer nennt man das. Das ist etwas Wundervolles. &lt;br /&gt;
In den Anfangstagen haben wir uns etwas schwer getan miteinander, du und ich. Ich wollte immer bei dir sein, konnte keinen Schritt von dir weichen, dein Körbchen nicht aus den Augen lassen. Zu groß war die Angst, dass du plötzlich aufhören könntest, zu atmen. &lt;br /&gt;
Und du, du pendeltest zwischen zufriedenem Grunzen und Schlummern und lauthalsen Bekundungen, dass dir etwas nicht gefällt oder du etwas brauchst. Oftmals scheine ich genau daneben gegriffen zu haben, denn dein Ärger wurde noch schlimmer, wenn ich das offensichtlich falsche tat. Heute weiß ich fast immer, was du willst und was dir fehlt. Das ist ein wunderbares Gefühl.&lt;br /&gt;
Und was die räumliche Trennung angeht: Inzwischen schaffe ich es sogar, mit dem Babyphone um den Hals von deinem Zimmerchen zwei Stockwerke hinunter zum Briefkasten zu gehen, während du in deinem Korb liegst. Manchmal traue ich mich sogar zu den Mülltonnen, dann renne ich allerdings.&lt;br /&gt;
Was deinen Hunger anbelangt, so war auch das anfangs eine kleine Hürde für uns beide. Ich möchte dich nach Bedarf stillen, doch den zu erkennen, das ist nicht immer leicht. Denn du schmatzt nicht nur wenn du Hunger hast.  Und mit deinen Ärmchen ruderst du auch dann, wenn dir irgendetwas nicht passt, eine volle Windel vielleicht, oder der Wunsch, getragen zu werden.&lt;br /&gt;
Wie es kam, dass du nach der ersten Woche, die wir aus dem Krankenhaus wieder zu Hause waren, erst mal 40 Gramm abgenommen hast, das weiß ich nicht. Du hast viel getrunken, aber auch viel geweint und geschrien. Vielleicht hast du meine Aufregung gespürt, die dich selbst aufgeregt gemacht hat? Oder die Umstellung vom routinierten Krankenhaus-Alltag zu unserem noch etwas planlosen Familien-Alltag hat dir zu sehr zu schaffen gemacht.&lt;br /&gt;
Dann aber hast du zugenommen, und zwar so gut, dass unsere Hebamme sehr glücklich und zufrieden ihre Waage wieder eingepackt hat. &lt;br /&gt;
Das Schönste aber ist, dass du seit vergangenen Mittwoch sehr zielsicher und bestimmt an die Milchbar findest und dort fleißig trinkst - ohne jede Hilfe. Seit ein paar Tage liegen also diese Stillhütchen, die ich als Notnagel immer dann benutzt habe, wenn du mal wieder zu lange verzweifelt versucht hast, anzudocken, in der Schublade. Das ist sehr schön und lässt uns beiden mehr Zeit und Muse, uns gegenseitig kennen zu lernen. Ich streichle gerne deine zarten Händchen und Fingerchen, deine feinen Zehen und weichen Fußsohlen, wenn du trinkst. Und du, du schaust mich zwischen deinen gierigen Schlucken mit riesengroßen Augen an. Immer dann, wenn ich meine Haare zu einem Zopf gebunden habe, wirkst du ein bisschen irritiert, dann öffne ich den Zopf und du scheinst zufriedener.&lt;br /&gt;
Auf dem Wickeltisch sind wir inzwischen ein tolles Team, du und ich. Anfangs hatte ich deinen Papa um seinen souveränen Umgang mit dir und deinem zerbrechlichen kleinen Körper beneidet, inzwischen können wir beide mindestens genauso gut miteinander. Seit dich das schöne Mobile über dem Wickeltisch ablenkt, bist du eigentlich immer ruhig und lässt die An- und Ausziehprozedur wunderbar gelassen über dich ergehen. Inzwischen ziehe ich dir ab und zu auch diese unpraktischen Hose- und Pulli-Sachen an, vor denen mich leider niemand gewarnt hat. Strampler mit Druckknöpfen von Kopf bis Fuß sind einfach viel besser. Einmal am Tag gibt es eine kleine Bein- und Arm- und Bauch-Massage mit Olivenöl, das gefällt dir, dann bist du besonders ruhig und wirkst fast ein bisschen nachdenklich. Oder aber du bekommst es gar nicht mit, weil du so vertieft darin bist, der schwarz-weißen Biene oder der Kuh des Mobiles zuzuschauen.&lt;br /&gt;
Seit deiner Geburt schläfst du nachts in unserem Bett, nur tagsüber bist du manchmal für ein paar Stunden in deinem Körbchen oder in einem Tragetuch zum Schlafen. Am liebsten schläfst du auf Papas Brust. Oder auf meiner Schulter, so wie jetzt gerade. In den ersten Tagen warst du beim Schlafen fast atemlos ruhig, seit etwa zwei Wochen machst du nachts immer wieder Geräusche, du quietscht, du krächzt, du gurrst und du knurrst. Vielleicht verarbeitest du die Ereignisse des Tages? Der Kinderarzt wird es uns am Mittwoch hoffentlich sagen können. Jedenfalls sind diese Geräusche, die du manchmal auch tagsüber machst, genauso laut wie dein Rülpsen und deine Pupsen  - ich hätte nie geglaubt, dass kleine Babys klingen können wie ausgewachsene Kerls. &lt;br /&gt;
Am Mittwoch ist also ein großer Tag, dem ich sehr gespannt entgegen blicke: Kinderarzt-Termin, U3. Ich hoffe, dass wir das pünktlich hinbekommen, denn das Timing, das haben wir noch nicht so gut im Griff. Es ist noch nichts wirklich planbar mit dir, aber ich bin zuversichtlich, dass wir das bald zusammen schaffen werden, so dass die Tage und ihre Abläufe etwas gleichmäßiger werden.&lt;br /&gt;
Und nun, nun versuche ich, dich in dein Körbchen zu legen und hoffe, dass du dann noch etwas schläfst, damit ich duschen kann. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich liebe dich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Deine Mama</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Glückskind</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-15T12:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/6028486/">
    <title>Sekundenglueck 1:36</title>
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    <description>&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;384&quot; alt=&quot;lebensglueck&quot; width=&quot;282&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/blogistin/images/lebensglueck.jpg&quot; /&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
So hab ich dich am liebsten: in mein Tragetuch gemümmelt, deine Nase irgendwo auf Höhe meiner Brust, die Wärme deines kleinen Körpers spüre ich, deinen Atem höre ich, kann die Arme um dich legen, so als wärst du noch in meinem Bauch, kann die Arme frei bewegen, dich sanft an deinen zarten Fußsohlen kitzeln, jetzt, wo du nicht mehr in meinem Bauch bist. &lt;br /&gt;
Ich liebe dich, dich, du kleiner Kerl, der du mir vom ersten Augenblick, an dem ich dich sah und fühlte und hörte und roch, beibringst, was Liebe in ihrer ursprünglichsten Form bedeutet, bedingungslose Liebe, selbstlose Liebe, Mutterliebe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute bist du drei Wochen alt.</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-11-05T12:47:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5979997/">
    <title>Sekundenglueck 1:35</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5979997/</link>
    <description>beats per minute&lt;br /&gt;
Jeden Vormittag habe ich ein Rendezvous mit deinem kleinen Herzchen, lieber Elvis. Eine halbe Stunde, manchmal auch ein Weilchen länger, liege ich da, mit zwei Gurten um meinen dicken Bauch, die zwei große Knöpfe, die sich wie dicke Warzen durch die Elsatik-Gurte drücken, halten. Dann höre ich dein Herzchen wummern. Meistens schlägt es mit 140 bpm. Manchmal, wenn du besonders aufgeregt bist oder ich mich bewege oder eine Wehe meinen Körper bewegt, dann schlägt es mit 170 bpm. &lt;br /&gt;
Wenn 180 bpm angezeigt werden, werde ich ein bißchen aufgeregt, und dann streichle ich dich durch meinen Bauch hindurch, da, an dem kleinen Stückchen Haut, das die Gurte frei lassen, da, wo dein Köpfchen liegt und sich meiner Hand entgegen drückt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
beats per minute&lt;br /&gt;
Jeden Nachmittag habe ich ein Rendezvous mit einer anderen Platte, die ich längst vergessen habe, nie gehört habe, nie richtig gehört habe, weil, ach, weil immer irgendetwas anderes ist, das mir meine Zeit und meine Ruhe klaut. &lt;br /&gt;
Heute: Das wunderbare letzte Album von Rrrred Snapper, dieses Trio, das mich einst im Alten Wartesaal atemlos und mit Bass-Wummern im Bauch sprachlos machte, über eine Stunde lang. Überrascht bin ich, wie sehr mir das gitarrenlastige Schrabbel-Wummer-Schnick-Schnick-Waber-Bass-Album  A Pale Blue Dot gefällt, &lt;strike&gt;habe&lt;/strike&gt; hatte ich doch ein Vorurteil gegenüber jeglichen exzessiv eingesetzten Gitarren  </description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-10-07T15:28:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5966281/">
    <title>Instabil II</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5966281/</link>
    <description>Sehnsucht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es beginnt immer mit Sehnsucht.&lt;br /&gt;
Seelenstreicheln.&lt;br /&gt;
Ein Urlaub wäre, gäbe es ein paar Tage lang nur gute Nachrichten.&lt;br /&gt;
Und das Bauchgefühl, das würde sich von selbst wieder einstellen.&lt;br /&gt;
Ist es doch so wichtig gerade. &lt;br /&gt;
Stattdessen lähmen mich schlechte Nachrichten immer mehr.&lt;br /&gt;
Ganze Tage lang. Gestern ein verlorener Tag, heute ein verlorener Tag.&lt;br /&gt;
Und beide haben nichts miteinander zu tun. &lt;br /&gt;
Seit Wochen schon befinde ich mich in einem Strudel aus guten Nachrichten und schlechten Nachrichten, aus Lachen und Tränen, aus Angst und Zuversicht.&lt;br /&gt;
Ich wünsche mir ein paar Tage Ruhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sehnsucht.</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Wortglitzereien</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-29T09:12:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5958701/">
    <title>Sekundenglueck 1:34</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5958701/</link>
    <description>Elvis übt Hüftschwung. &lt;br /&gt;
In meinem Bauch.</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-24T15:11:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5952418/">
    <title>Sekundenglueck 1:33</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5952418/</link>
    <description>Mutterschutz. &lt;br /&gt;
Seit heute, offiziell.&lt;br /&gt;
Klingt ein bißchen wie bezahlter Urlaub, dreieinhalb Monate lang.&lt;br /&gt;
Schön klingt das.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Und es ist etwas völlig Neues für mich, etwas, das ich in den letzten 15 Jahren nicht hatte, nicht bezahlt und schon gar nicht so lange.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Freilich, die Realität sieht etwas anders aus. Mein Büro ist nur ein Stockwerk von meinem Bett entfernt, der ganze Bürokram wie Buchhaltung etc. läuft ja ohnehin weiter und meine lieben Kunden und Kollegen rufen an und fragen oder mailen und fragen, so als wäre nix.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ich bin gespannt, ob es in den nächsten sechs Wochen je einen Moment geben wird, der nach einem Hauch Langeweile duftet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ach - und beim Stichwort 15 Jahre fällt mir ein: Da habe ich doch wirklich Jubiläum, 15 Jahre Selbständigkeit, am 15. November 2009 um genau zu sein. Fast einen Monat, bevor ich 40 werde  und zum Jubiläum halte ich dann den kleinen Elvis in den Armen  So schön können Zahlen sein.</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-21T15:43:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5947163/">
    <title>Sekundenglueck 1:32</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5947163/</link>
    <description>Während der ersten 32 Wochen wurde ich oft gefragt, auch von fremden Menschen auf der Straße, im Einkaufsladen: &quot;Und, wie weit sind Sie denn schon?&quot;&lt;br /&gt;
Seit kurzem lautet die Frage: &quot;Und, wie lange müssen Sie denn noch?&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Könnte ich Elvis fragen, wie lange er denn noch möchte, würde er jetzt gerade antworten: &quot;Ich will raus - jetzt - direkt durch den Bauch, da wo dein Bauchnabel ist, Mami!&quot; ;-)</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-18T11:32:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5931787/">
    <title>Sekundenglueck 1:31</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5931787/</link>
    <description>Zum ersten Mal seit etwa zehn, elf Jahren bin ich wieder in einer Bibliothek gewesen, zwischen kreischenden Kindern, die die Spielecke unsicher machen, während ihre Mütter in Kinderbüchern stöbern, flüsternden Rentnern, die sich gegenseitig Tipps geben, in welchem Buch welche Krankheit gut beschrieben wird und welcher Arzt davon auch viel oder wenig hält, diskutierenden Halbwüchsigen, die cool finden, dass es über das Thema der Hausarbeit ein Buch gibt, dass man doch eigentlich nur abzuschreiben bräuchte.&lt;br /&gt;
Ich erinnerte mich an meine wöchentlichen, stundenlangen Bibliotheksbesuche zu Beginn meiner Selbständigkeit, damals, als das Internet noch nicht auf vieles Zugriff in Sekundenschnelle erlaubte.&lt;br /&gt;
Das Gefühl ist heute fast ein bißchen schöner, luxoriöser. &lt;br /&gt;
Nicht zuletzt, weil die nette Bibliotheks-Dame mir, der offensichtlich hoch schwangeren, gleich noch die etwas versteckte Extra-Damentoilette zeigte, &quot;Gleich neben dem Wickelraum, den Sie dann ja auch bald brauchen.&quot;</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-10T16:58:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5925370/">
    <title>Mein kleiner König</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5925370/</link>
    <description>Tagebuch führen ist mein neuer Lebensinhalt. Ich schreibe sorgfältig auf, was ich wann esse und welche Blutzuckerwerte ich vorher und nachher habe. Seit einer Woche führe ich auch ein Liege-Pausen-Tagebuch, darin notiere ich, wie lange ich sitze oder stehe oder aktiv auf den Beinen bin. &lt;br /&gt;
Mein erstes Tagebuch, das Diabetes-Tagebuch, geht mir leicht von der Hand, weil ich inzwischen ein recht gutes Gefühl dafür habe, was meinen Nüchternwert in die Höhe schnellen lässt und was ihn unten hält. Die Ärzte sind jedenfalls sehr zufrieden mit mir, loben mich als Vorzeige-Schwangere. &lt;br /&gt;
Die seit einer Woche verordnete Bettruhe steht dem, was ich tun sollte, um meinen Gestations-Diabetes im Zaum zu halten, im Wege: Liegen versus Bewegen. Ich weiß jetzt also, was das Wort Teufelskreis bedeutet.&lt;br /&gt;
Mein zweites Tagebuch fällt mir sehr schwer, denn eigentlich völlig gesund und fit zu sein widerspricht dem Gedanken, sich hinlegen zu müssen. Hinlegen, nicht setzen und sei es auch noch so bequem, das ist komisch. &lt;br /&gt;
Und so versuche ich mit festen Zeiten mein Soll an Liege-Zeiten zu erfüllen und hoffe, dass die Ärztin, die sich um diesen Teil der Schwangerschaft kümmert, mich morgen nicht doch ins Krankenhaus schickt, zur Zwangspause, acht Wochen vor Entbindung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Schöne am Liegen ist, dass ich mich intensiv mit meinem Bauch beschäftige, noch mehr als ohnehin schon. Ich schaue den kleinen, sanften Wellen und den stürmischen Stupsern, die der kleine Kerl, der in meinem Bauch wohnt, auslöst zu. Und ich spreche mit ihm und ich streichle meinen Bauch und hoffe, dass er ein bisschen davon spürt, der kleine Kerl, den wir Elvis nennen, oder auch Mini-Riese, oder auch Teddy-Bär. Egal, ist alles eins :-)&lt;br /&gt;
Für dich, Elvis, mein Teddy Bär:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;object width=&quot;445&quot; height=&quot;364&quot;&gt;&lt;param name=&quot;movie&quot; value=&quot;http://www.youtube.com/v/qhdUucs8AlY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowFullScreen&quot; value=&quot;true&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;param name=&quot;allowscriptaccess&quot; value=&quot;always&quot;&gt;&lt;/param&gt;&lt;embed src=&quot;http://www.youtube.com/v/qhdUucs8AlY&amp;hl=de&amp;fs=1&amp;rel=0&amp;border=1&quot; type=&quot;application/x-shockwave-flash&quot; allowscriptaccess=&quot;always&quot; allowfullscreen=&quot;true&quot; width=&quot;445&quot; height=&quot;364&quot;&gt;&lt;/embed&gt;&lt;/object&gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hm. Der Name Elvis stand ja mal kurzzeitig auf der Liste, bevor er gestrichen und zum Spitznamen wurde. Vielleicht sollte er doch so heißen: Elvis Teddy ;-)</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Blaupause</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-09-07T12:40:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5895881/">
    <title>Sekundenglueck 1:31</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5895881/</link>
    <description>&quot;Mama, die dicke Frau hat mich angelacht.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Die Frau ist gar nicht dick.&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Doooch!&quot;&lt;br /&gt;
&quot;Nein, da ist ein Baby drin.&quot;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dumdidum.</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-08-24T07:06:00Z</dc:date>
  </item>
  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5841749/">
    <title>Sekundenglueck 1:30</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5841749/</link>
    <description>105 - 95 - 105&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&lt;img title=&quot;&quot; height=&quot;386&quot; alt=&quot;gluecksbauch_0709&quot; width=&quot;250&quot; src=&quot;http://static.twoday.net/blogistin/images/gluecksbauch_0709.jpg&quot; /&gt;</description>
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    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-07-24T12:40:00Z</dc:date>
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  <item rdf:about="http://blogistin.twoday.net/stories/5685700/">
    <title>Sekundenglueck 1:29</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5685700/</link>
    <description>Ich hatte ja auf Prince und Grace Jones getippt  aber egal. &lt;br /&gt;
Zigmal ein lautes YEAH beim Überfliegen des &lt;a href=&quot;http://www.northseajazz.com/schedule.aspx?eventid=184&amp;date=20090710&quot;&gt;Programms&lt;/a&gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
George Benson &lt;br /&gt;
Toots Thielemans&lt;br /&gt;
Joshua  Redman&lt;br /&gt;
BB King&lt;br /&gt;
Duffy&lt;br /&gt;
Kyouto Jazz Massive &lt;br /&gt;
Dhafer Youssef&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Paolo Fresu &amp; Uri Caine&lt;br /&gt;
Avishai Cohen&lt;br /&gt;
Randy Crawford&lt;br /&gt;
Burt Bacharach&lt;br /&gt;
Lee Konitz&lt;br /&gt;
Erykah Badu&lt;br /&gt;
Amos Lee&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Herbie Hancock&lt;br /&gt;
Chucho Valdés&lt;br /&gt;
Bill Frisell &amp; John Scofield&lt;br /&gt;
David Sanborn&lt;br /&gt;
Jamie Cullum&lt;br /&gt;
Steve Winwood&lt;br /&gt;
Jazzanova&lt;br /&gt;
Esperanza Spalding&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und an allen drei Tage immer wieder der grandiose John Zorn in zahlreichen Formationen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
 und dann sind da noch all die Namen, bei denen ich erst lesen und gucken muss, welche Überraschung sich dahinter verbirgt. Und vielleicht habe ich in der Eile auch noch einen Knaller übersehen. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
YEAH!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei Tage beatsndrums!&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
YEAH!</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-05-06T13:42:00Z</dc:date>
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    <title>Sekundenglueck 1:28</title>
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    <description>Wie gut die Wärme tut.&lt;br /&gt;
St. Germains Tourist höre ich in Endlosschleife. Frühlingsmusik.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie leichtfüßig und tatenreich das Wissen macht, dass meine Mama mich besuchen kommt. &lt;br /&gt;
Ganz spontan und kurzfristig wie sie nun mal ist. Überhaupt: es ist der allererste Besuch hier in der neuenalten Hütte. Noch ohne Gästezimmer, aber auch das wird, bald. Ich glaube, ich werde mich überschlagen mit Putzen und Kochen und Blumen dekorieren. Und mein kleiner, geliebter Mama-Gnom wird hier durchhuschen und nur die vielen, vielen unfertigen Ecken und Baustellen sehen und die Hände über den Kopf zusammen schlagen und rufen Mausi, so viel Arbeit habt ihr noch! Das würde mich verrückt machen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wie befreiend es ist Urlaub zu buchen.&lt;br /&gt;
Eine Woche am Stück, eine ganze Woche. Und schon so bald.</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Sekundenglueck</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-03T09:22:00Z</dc:date>
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    <title>Supermarkt-Rutscher</title>
    <link>http://blogistin.twoday.net/stories/5620643/</link>
    <description>Es gibt etwas, dass mich binnen Sekunden auf die Palme bringt, nervös macht, ein ungeahntes Aggressions-Level provoziert  &lt;br /&gt;
Und das, das ist, wenn jemand schlurft: Im Supermarkt beispielsweise den gesamten Einkauf vor, hinter, neben mir. Nein, nicht versehentlich mal, oder hin und wieder, weil die Schuhe offensichtlich schmerzen. Nein - die gesamte Tour quer durch den Supermarkt. Die gesamte Tour! &lt;br /&gt;
Sobald ich dieses widerliche Schlurf-Geräusch höre, ändere ich meine Strecke. Aber sie tauchen immer wieder auf, die Schlurfer. Schleifen mit ihren Sohlen über den Fliesenboden, nicht in der Lage, den Fuß auch nur einen Zentimeter vom Boden zu heben.&lt;br /&gt;
Es macht mich r-a-s-e-n-d! &lt;br /&gt;
Und ich muss dann immer hinstarren. So als würde mein Stirn-Runzel-Blick das Schlurfen abstellen können. Oder mir zumindest erklären, was dahinter steckt, hinter diesem furchtbaren Gang. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Es sind übrigens immer immer immer Frauen. Und ganz selten nur Kinder (deren Mütter genau das gleiche tun).</description>
    <dc:creator>blogistin</dc:creator>
    <dc:subject>Es gruesst: Das Murmeltier</dc:subject>
    <dc:rights>Copyright &#169; 2009 blogistin</dc:rights>
    <dc:date>2009-04-01T15:31:00Z</dc:date>
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